Aufräumwettstreit: Das letzte Aufräumen

Wie abgemacht wurde also am gestrigen Montag alles auf Vordermann gebracht!
Das Ergebnis lässt sich sehen wie wir meinen. Im Folgenden eine kleine Beschreibung erster aufgetretener Probleme, quasi ein Tatsachenbericht von und mit Zottel und Kriz!


Kriz:
Das Aufräumen wurde auf den ganzen Tag verteilt, um nicht vorzeitig die Motivation zu verlieren.
Erster Schritt war, alle Getränkeflaschen wegzuräumen, es waren ca 30 Bier und etwa 8 Spirituosen Flaschen. Sie wurden fachmännisch ins kleine Kammerl verlagert (zählt ja nicht zur Bewertung!).
Das Bad wurde gesaugt und gewischt und glänzt wie Meister Propers Glatze, ebenso wie alle Armaturen.





Dann wurde in mehreren Schichten abgespült und noch einmal gekocht (lecker Fleischpflanzerl), um danach gleich nochmal alles abzuwaschen. Während des Kochens wurden alle möglichen Kleinteile aufgeräumt.
Direkt danach: Saugen!
Doch dann der Schock: Staubsaugerbeutelvollanzeige leuchtet rot auf! Oh nein, hoffentlich geht da noch was! Schnell stellte sich heraus, dass der Sauger ca. 0 Kraft hat. Aber man weiß sich ja zu helfen, und so wurde einfach das Vorderteil abmontiert und nur mit dem kurzen Saugteil auf allen Vieren der Boden gesaugt, da so noch ein bisschen mehr Saugkraft aus dem Winzling entlockt werden kann.





Kriz zog seinen Aufräumabschluss auf 21:00 vor, weil er mit sogenannten "Bitches" noch einen heben war. Es war dann doch nur eine "Bitch" :(

Zottel:
Es sollte ein harter Tag werden. Aber das war ja vorher schon klar. Also mit etwas Plan an die Sache rangehen, darüber hab ich schon gute Sachen gehört. Alles Lügen!
Aber erstmal ein kleiner Eindruck der Ausgangslage:





Anfangen wollte ich so um 9 Uhr rum, man hat ja sonst auch noch was vor. Also Wecker auf 8:00, die Nacht zuvor um 1:00 ins bett, alles wunderbar. Immerhin vier Stunden gepennt und dann um ca 6 ausm Bett, erstmal sandeln.
Als der Spass dann anfängt wird schnell klar: Heut wird ein lustiger Tag. Erstmal das Wohnzimmer aufräumen, man muss ja freie Flächen zum Wischen und Saugen haben. Leichter gesagt als getan. Neben gefühlten drei Bäumen an alten Uni-Blättern, diversen Elektrogeräten im Ruhestand und sonstigem Zeug war die größte Herausforderung das Sortieren der Sachen, die man eventuell doch gern nochmal sehen würde. Das ganze dauert dann auch ca. zwei Stunden, aber endlich ist alles an seinem Platz. Wo das jetzt genau ist, weiß ich leider noch nicht, aber man wird sich schon dran gewöhnen.




Nach ner wohlverdienten Raucherpause wird nun auch der Rest der Wohnung auf Vordermann gebracht. Im Vergleich zur bisher bewältigten Arbeitsmenge nicht wirklich erwähnenswert. Positiv sind meine "Gästezimmer" zu bewerten, die dankbar alles aufnehmen, was sonst nirgends Platz findet.
Jetzt wird noch eben alles gesaugt, inklusive Fensterbänke, Spiegel und Tische. Mir fällt wieder mal auf: ich HASSE saugen. Ich bin dabei zwar weder aggressiv noch genervt, doch kann ich mich nur knapp zurückhalten und schmeiss den Staubsauger doch nicht durch die nächste Wand.




Jetzt gibts erstmal ne längere Pause, mit lecker Essen, Vorbereitungen für den restlichen Tag und erholsamen Kaffeetrinken. Mein Mojo hat zwar unter dem Schlafmangel und der Sklavenarbeit gelitten, aber der Lebenswille steigt doch dramatisch.
Wieder daheim gehts dann nach ein paar Stunden auch weiter. Bad und Küche müssen noch sauber gemacht werden. Die Arbeit ist wieder etwas dankbarer, im Bad wird einfach das meiste entsorgt, die Küche ist zur Zeit eh nur wegen dem Bier im Kühlschrank interessant. Noch eben drüber wischen, fertig.





Zum Schluss noch die Königsdisziplin: die Böden wischen. Meine Schwachstelle, mein Kryptonit, mein Waterloo. Verschiedene Arten von Böden fordern wohl unterschiedliche Pflege, danke hier nochmal an google. Schwer wars dann doch nicht, wobei ich als ich um meinen niedlichen PC rumgewischt hab tausend Tode gestorben bin. Zum Glück nur ne Festplatte ausgesteckt, das Glück ist mir wie immer treu.
Die Wohnung ist sauber, die Frist noch lange nicht verstrichen. Also erstmal etwas entspannen, Photos machen und dann um kurz vor 24 Uhr noch schnell Müll und Altpapier rausbringen.
Zur Feier des Tages gibts noch ein paar Stunden Charlie Sheen in Two and a Half Men, der sich die Aufmerksamkeit gern mit ein paar Bierchen teilt, bis ich glücklich und zufrieden mit mir selbst ins Bett falle.


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